Biologische LCKW Bodensanierung - Leiderdorp

Abgeschlossenes Projekt
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Kunde
NTP
AUSFÜHRUNGSORT
Leiderdorp
PROJEKTSTART
04-10-2018
GEPLANTE FERTIGSTELLUNG
April 2019

Projectbeschreibung

Frühere Geschäftsaktivitäten (chemische Reinigung, Deponierung von Abfällen) am Standort Van Leeuwenpark e.o. in Leiderdorp haben zu einer Bodenverschmutzung mit flüchtigen Chlorkohlenwasserstoffen (LCKW) geführt. Die Bodenkontamination befindet sich im Boden (Eintragsbereich) und im Grundwasser und erstreckt sich von der lokalen Eintragsposition auf dem Gelände hinter der chemischen Reinigung bis in die Nähe der Autobahn A4 und dies bis in eine maximale Tiefe von ca. 50 m u.GOK. Es wurden starke Bodenverunreinigungen festgestellt, bei denen unakzeptable Verbreitungsrisiken eine rasche Sanierung erforderlich machten.

Der Sanierungsplan unterscheidet zwischen dem Plan für die Sanierung des Quellbereichs, also dem Gebiet, in dem die Verunreinigungen ihren Ursprung hatte, und dem Plan für die Sanierung des relevanten Ausdehnungsbereichs, der sogenannten Schadstofffahne, in der sich aufgrund der Ausbreitungskinetik die größte Belastung befand. Ein Plan für die Bearbeitung der weitläufigeren Schadstofffahne fällt nicht in den Rahmen dieser Ausschreibung.

Die Arbeiten im Zusammenhang mit der Sanierung des Quellgebiets umfassen im Wesentlichen folgende Punkte:
• Durchführung von Direktinjektionen mit Substrat und Bakterien im Quellbereich
• Installation von 5 Infiltrationspegeln mit einer Filterstrecke von 7 bis 10 m u.GOK zur Infiltration von Substrat und Bakterien in den Grundwasserleiter des Quellbereichs
• Zusätzliche Installation von zwei Sieben mit entsprechenden Infiltrations- und Extraktionsgalerien:
Infiltrationshorizonte: 10 Pegel mit einer Filterstecke von 5 bis 12 m u.GOK und 10 Pegel mit einer Filterstecke von 15 bis 22 m u.GOK
Extraktionshorizonte: 6 Pegel mit einer Filterstecke von 10 bis 17 m u.GOK und 6 Pegel mit einer Filterstecke von 33 bis 40 m u.GOK
• Die Installation einer Sanierungseinheit mit einem Bioreaktor für die Gewinnung und Infiltration von Grundwasser, die Dosierung des standortspezifischen Substrats und die Einbringung der geeigneten Bakterienpopulation
• Verlegung von Leitungen von den Extraktionspegeln zur Sanierungseinheit zu den oberstromigen Infiltrationspegeln
• Installation einer Reihe von Monitoringpegeln
• Die Durchführung der aktiven Sanierung mit dem Durchspülen der schadstoffbelasteten Zonen, von den Infiltrations- zu den Extraktionspegeln erfolgt über 6 Monate
• Wiederholung von Injektionen in die Infiltrationspegel im Quellbereich


Nach Vorbereitung und Umsetzung ist am 12. Oktober 2018 im Beisein der Provinz Süd-Holland, des Stadtrates und anderen die Prozessinstallation (BEAT-Konzept) in einem offiziellen Akt gestartet. 
Nach einer aktiven Sanierungsphase von 30 Wochen wurden die schädlichen Bodenveränderungen in harmlose Stoffe umgewandelt. Die Sanierung konnte somit erfolgreich beendet werden. 



Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Gerard Borggreve

Geschäftsleiter
+ 49 (0)151 688 16 398 Senden Sie mir eine E-Mail