Bodensanierung - Van Leeuwenpark Leiderdorp - LCKW

Abgeschlossenes Projekt
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Kunde
NTP
AUSFÜHRUNGSORT
Leiderdorp
PROJEKTSTART
04-10-2018
GEPLANTE FERTIGSTELLUNG

Projectbeschreibung

Frühere Geschäftsaktivitäten (chemische Reinigung, Deponierung von Abfällen) am Standort Van Leeuwenpark e.o. in Leiderdorp haben zu einer Bodenverschmutzung mit flüchtigen Chlorkohlenwasserstoffen (LCKW) geführt. Die Bodenkontamination befindet sich im Boden (Eintragsbereich) und im Grundwasser und erstreckt sich von der lokalen Eintragsposition auf dem Gelände hinter der chemischen Reinigung bis in die Nähe der Autobahn A4 und dies bis in eine maximale Tiefe von ca. 50 m u.GOK. Es wurden starke Bodenverunreinigungen festgestellt, bei denen unakzeptable Verbreitungsrisiken eine rasche Sanierung erforderlich machten.

Der Sanierungsplan (SP) unterscheidet zwischen dem Plan für die Sanierung des Quellbereichs, also dem Gebiet, in dem die Verunreinigungen ihren Ursprung hatte, und dem Plan für die Sanierung des relevanten Ausdehnungsbereichs, der sogenannten Schadstofffahne, in der sich aufgrund der Ausbreitungskinetik die größte Belastung befand. Ein Plan für Bearbeitung der weitläufigeren Schadstofffahne fällt nicht in den Rahmen dieser Ausschreibung.

Die Arbeiten im Zusammenhang mit der Sanierung des Quellgebiets umfassen im Wesentlichen folgende Punkte:
• Durchführung von Direktinjektionen mit Substrat und Bakterien im Quellbereich.
• Installation von 5 Infiltrationspegeln mit einer Filterstrecke von 7 bis 10 m u.GOK zur Infiltration von Substrat und Bakterien in den Grundwasserleiter des Quellbereichs ??.
• Zusätzliche Installation von zwei Sieben mit entsprechenden Infiltrations- und Extraktionsgalerien:
Infiltrationshorizonte: 10 Pegel mit einer Filterstecke von 5 bis 12 m u.GOK und 10 Pegel mit einer Filterstecke von 15 bis 22 m u.GOK.
Extraktionshorizonte: 6 Pegel mit einer Filterstecke von 10 bis 17 m u.GOK und 6 Pegel mit einer Filterstecke von 33 bis 40 m u.GOK.
• Die Installation einer Sanierungseinheit mit einem Bioreaktor für die Gewinnung und Infiltration von Grundwasser, die Dosierung des standortspezifischen Substrats und die Einbringung der geeigneten Bakterienpopulation.
• Verlegung von Leitungen von den Extraktionspegeln zur Sanierungseinheit zu den oberstromigen Infiltrationspegeln.
• Installation einer Reihe von Monitoringpegeln.
• Die Durchführung der aktiven Sanierung mit dem Durchspülen der schadstoffbelasteten Zonen, von den Infiltrations- zu den Extraktionspegeln erfolgt über 6 Monate.
• Wiederholung von Injektionen in die Infiltrationspegel im Quellbereich

Aktueller Stand der Dinge
Der Bau der Bodensanierungsanlage ist abgeschlossen. Nach monatelanger Vorbereitung und Umsetzung haben am 12. Oktober 2018 im Beisein der Provinz Zuid-Holland der Stadtrat Jeff Gardeniers, der Omgevingsdienst Midden-Holland (ODMH) und der Omgevingsdienst West-Holland die Prozessinstallation (BEAT-Konzept) in einem offiziellen Akt gestartet. Außerdem wurde ein Drehwürfel mit Informationen über den Sanierungsvorgang enthüllt.
In den kommenden Monaten werden die Bakterien hart daran arbeiten, die Kontamination in harmlose Abbauprodukte umzuwandeln. Die gesamte aktive Sanierungsphase wird voraussichtlich etwa 30 Wochen dauern.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Gerard Borggreve

Manager In-Situ
+31653428252 Senden Sie mir eine E-Mail